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Sport bei Erkältung – ja oder nein?

Die Nase läuft, der Hals kratzt und Du fühlst Dich schlapp – das sind klare Anzeichen einer Erkältung. Im Schnitt leidet ein Erwachsener zwei bis viermal im Jahr an einem Infekt. Und das für etwa ein paar Tage bis hin zu einer Woche, nach zwei Wochen sollten sämtliche Symptome verschwunden sein. Gerade für eingefleischte Sportler kann das eine Ewigkeit bedeuten. Und außerdem ist das Ganze ja gar nicht so schlimm, richtig? So ein bisschen Training schadet da auch nicht…Oder?

Mit Erkältung trainieren

Generell gilt: Was und wie viel Du Dir zumuteten kannst, hängt von Deinem allgemeinen Gesundheitszustand und der Stärke Deiner Krankheitssymptome ab. Bei einer normalen Erkältung sind die Schleimhäute und oberen Atemwege betroffen. Viele fühlen sich dann schlapp, da der Körper gegen den Infekt kämpft. Dein Körper ist also schon belastet. Und auch Sport, so gerne Du ihn machst, bedeutet für ihn eine Belastung. Kombiniert ist das also doppelter Stress für den Körper.

Dennoch ist Sport bei leichten Symptomen wie einer laufenden Nase ohne weitere Begleiterscheinungen in der Regel unproblematisch. Schalte aber einen Gang herunter: Wettkämpfe solltest Du in der Zeit nicht mitmachen und auch nicht an Deinem Leistungslimit trainieren. Verzichte also auf Intervalltraining und zu lange Belastungen und behalte Deinen Pulsbereich im Auge. Achte verstärkt auf die richtige Kleidung und darauf, nicht auszukühlen. Meide am besten das Fitnessstudio, auch um andere nicht anzustecken.

„Krankheiten ausschwitzen“ ist nur bis zu einem gewissen Grad sinnvoll. Ein wenig Sport stärkt die Abwehrkräfte, denn er steigert die Anzahl der Antikörper und verbessert deren Arbeit. Bei einer zu hohen Belastung kehrt sich das allerdings in das Gegenteil und die Krankheitserreger breiten sich vermehrt aus. Und bei Fieber solltest Du keinesfalls beim Sport schwitzen, allenfalls warm zugedeckt im Bett.

Dann solltest Du Pause machen

Bei einer straken Erkältungen oder einem grippalen Infekt solltest Du die Sportklamotten im Schrank lassen. Bei Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und starken Kopf- und Gliederschmerzen ist Ruhe angesagt, damit Dein Körper volle Abwehrarbeit leisten kann. Wenn Du Medikamente nimmst, unterliege nicht dem Trugschluss, dass es Dir besser geht, denn die lindern lediglich die Symptome. Dein Organismus ist aber weiterhin noch geschwächt und Du noch nicht gesund.

Wenn Du Deinem Körper keine Ruhe gönnst, kann sich der Infekt schnell verschlimmern und auf andere Organsysteme übergreifen. Eine Gefahr ist zum Beispiel eine Sekundärinfektion des Herzmuskels, die äußerst gefährlich ist und lebensbedrohlich werden kann.

Sport nach der Erkältung

Du solltest mindestens zwei Tage medikamentenfrei sein und mindestens eine Woche ohne Fieber, bevor Du wieder startest. Steige nach der Erkrankung langsam wieder ein, mit einer geringen Trainingsintensität und reduzierter Trainingsdauer. Im besten Fall kontrollierst Du dabei Deinen Puls. Wenn Du zu schnell zu viel von Deinem Körper verlangst, riskierst Du einen Rückfall.

Tipps für Sport im Winter

Sport im Winter macht auch Spaß und muss nicht zur Belastung werden, wenn Du einige Kleinigkeiten beherzigst.

Die richtige Kleidung

Speziell bei Ausdauersport im Freien solltest Du darauf achten, richtig angezogen zu sein. Bewährt hat sich die sogenannte Zwiebelmethode: mehrere dünne Schichten übereinander ermöglichen Anpassungen an die Temperatur. Je nach Wetterlage solltest Du auch auf Windstopper und wasserundurchlässige Jacken zurückgreifen. Wenn Du Deine Zeit lieber im eher warmen Fitnessstudio verbringst, achte bei Hin- und Rückweg unbedingt darauf, nicht auszukühlen.

Die richtige Betriebstemperatur

Als Läufer solltest Du Dich nicht wundern, wenn das Training anfangs etwas zäher verläuft. Der Körper braucht im Winter einfach länger, um die richtige Betriebstemperatur zu bekommen. Starke also beim Lauf bewusst langsam, damit Muskeln, Bänder und Sehnen ausreichend Zeit haben, geschmeidig zu werden.

Vitamin D für das Immunsystem

Vitamin D3 wird auch als Sonnenvitamin bezeichnet, da unser Körper es mit Hilfe von UV-Strahlen herstellen kann. Im Winter kommt die Versorgung aber oft zu kurz, da schlicht das Sonnenlicht fehlt. Versuche also, mittags oder nachmittags im Freien Sport zu treiben oder mal in der Mittagspause spazieren zu gehen – auch an bedeckten Tagen kommen die UV-Strahlen durch. So kann Dein Körper Vitamin D für das Immunsystem und die normale Funktion der Knochen produzieren. Und das trägt wiederum zu Deiner Leistungsfähigkeit im Winter bei.

Bildquelle:shutterstock/Voyagerix

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