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Aminosäure Ornithin kombiniert mit Arginin
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Ornithin

Ornithin für den Harnstoffzyklus

Ornithin ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die im Harnstoffzyklus eine zentrale Rolle einnimmt. Kraftsportler und Bodybuilder haben einen erhöhten Bedarf an Aminosäuren. Bei ihnen ist zum Beispiel der Proteinstoffwechsel erhöht, denn durch ihre proteinreiche Ernährung und das Training werden dort vermehrt Nahrungs- und Körperproteine um-, auf- und abgebaut. Dadurch fallen Stoffwechselabbauprodukte wie Ammoniak an. Aminosäuren wie Ornithin und Arginin sind am Abtransport dieser Stoffe beteiligt. Sportler nehmen beide Aminosäuren gerne in Kombination ein, um die Wechselwirkungen beider Substanzen besser zu nutzen.



Ornithin

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Die Fakten: Ornithin

  • Nicht-proteinogene und nicht-essentielle Aminosäure
  • Auch: L-Ornithin, Ornithine
  • Vorläufer von Arginin
  • Trägersubstanz im Harnstoffzyklus
  • Beliebt in Kombination mit der Aminosäure Arginin
  • Einnahme vor und nach dem Training
  • Für Sportler mit intensivem Training

Aminosäure Ornithin in der Ernährung

Die Aminosäure Ornithin steckt in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milch. Bei einer ausgewogenen Ernährung nimmt der Körper so in der Regel ausreichend Ornithin auf. Steigt allerdings der Bedarf an Aminosäuren durch Training, Diätphasen oder auch Stress, kann eine zusätzliche Supplementierung sinnvoll sein. Das gilt auch für Vegetarier und Veganer, bei denen es durch die eingeschränkte Ernährung zu einer Unterversorgung mit Ornithin und anderen Aminosäuren kommen kann. Sie können daher von Nahrungsergänzungsmitteln mit Ornithin profitieren.

Wirkung von Ornithin

Die Aminosäuren Ornithin, Arginin und Citrullin sind eng verwandt. So braucht der Körper Ornithin, um Arginin und Citrullin herzustellen. Alle drei Aminosäuren sind Bestandteil des Harnstoffzyklus. Ornithin übernimmt darin die Funktion eines Trägerstoffes und ist für den Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten wie Ammoniak zuständig.

Bei körperlichen Belastungen wie intensiven Trainingseinheiten ist der Proteinstoffwechsel erhöht und im Körper werden vermehrt Körperproteine auf- und umgebaut. Es fallen Abbauprodukte wie Ammoniak an. Auch bei einer eiweißreichen Ernährung ist der Proteinstoffwechsel erhöht, da dort ebenso die Nahrungsproteine verwertet werden. Durch den Abtransport von Abbauprodukten können die Stoffwechselprozesse ungehindert ablaufen und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.

Exkurs: Aminosäuren

Aminosäuren übernehmen im Körper vielfältige Aufgaben: Sie sind Bausteine von Gewebe, Muskeln, Haut und Haaren, Vorläufer von Neurotransmittern und Enzymen, Bestandteil von Antikörpern und sind an nahezu allen Stoffwechselprozessen beteiligt. Je nach chemischer Struktur und Aufgabe im Körper unterscheidet man die Aminosäuren in proteinogen und nicht-proteinogen.

Proteinogene Aminosäuren sind Eiweißbausteine und als solche Teil von proteinhaltiger Nahrung wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten und ebenso am Aufbau von Körperprotein wie zum Beispiel Muskelgewebe beteiligt. Nicht-proteinogene Aminosäuren übernehmen andere Funktionen in den zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers.

Ferner lassen sich die Aminosäuren in essentiell, semi-essentiell und nicht-essentiell unterteilen. Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht hergestellt werden. Das ist der Fall bei Leucin, Isoleucin, Valin (diese drei bilden die BCAA), Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin und Tryptophan. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Damit die Stoffwechselprozesse im Körper einwandfrei ablaufen können, benötigt er die essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge.

Die semi-essentiellen Aminosäuren sind Arginin, Cystein, Histidin und Tyrosin, die der Körper in der Regel in ausreichenden Mengen herstellen kann. Bei intensivem Sport, Stress oder auch Verletzungen und Krankheiten steigt jedoch der Bedarf an den Aminosäuren. Auch bei einer veganen oder vegetarischen Ernährung, wenn relativ wenig proteinreiche Kost auf dem Speiseplan steht, kann eine Supplementierung mit speziellen Aminosäuren sinnvoll sein. Das gilt auch für die nicht-essentiellen Aminosäuren, die der Körper selbst produziert. Dazu gehören zum Beispiel Alanin, Glutamin, Glycin und Prolin.




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